Alman Dili ve Edebiyatý Dergisi

 

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Ýstanbul Üniversitesi Yayýnlarýndan
 

Alman Dili ve Edebiyatý Dergisi

Studien zur deutschen Sprache und Literatur

Herausgegeben von der Abteilung für

deutsche Sprache und Literatur

an der Philosophischen Fakultät der Universität Istanbul

 

 

I / 1954

 

 

 

 

 

 

Call for Papers

   

 II / 1955

 

Der Begriff der literarischen Übersetzung errichtet einen Zwischenraum, welcher der fremdkulturellen Welt sowohl angehört als auch von ihr abgeweicht ist. Es fordert dem Anschein nach auf der einen Seite die Unterscheidung zwischen dem Original und Nicht-Original, auf der anderen Seite dagegen auch die Überschreitung dieser Grenzlinie zwischen Original und Nicht-Original. Es ist gewiss diese Zwiespältigkeit, die den Begriff der Übersetzung zu einem problematischen Feld konstituiert.

 

Die Zeitschrift für Studien zur deutschen Sprache und Literatur, die seit 1954 von der Abteilung für deutsche Sprache und Literatur an der Philosophischen Fakultät der Universität Istanbul herausgegeben wird, soll im Heft 22/2009 mit dem Thementeil „literarischer Übersetzung“ versuchen, das Nachdenken über den Begriff der Übersetzung mit verschiedenen Diskussionsfacetten zu bereichern. Vorstellbar sind Beiträge eventuell aus folgenden Bereichen:

 

-   Transformation zwischen Sprachen, Transformation zwischen Kulturen: Hat die literarische Übersetzung eine Mission bzw. Missionen? Kann sie eines der Medien des sogenannten interkulturellen Transfers sein?

-    Nationale Literaturen, Übersetzung und die Weltliteratur: Der Beitrag der Übersetzung zur Globalisierung nationaler Literaturen.

-    Akademien und Übersetzung: Ist literarische Übersetzung lehrbar? Creative writing und Übersetzung. Probleme, Perspektiven.

-    Autoren und ihre ÜbersetzerInnen: Erfahrungen, Impressionen und Schwierigkeiten beim Übersetzen aus verschiedener Natur. Das Problem der Übersetzbarkeit und Unübersetzbarkeit.

-    Übersetzung und Treue, Übersetzung und Fremdheit: Ist die Übersetzung Übertragung der Bedeutungen? Oder repräsentiert sie eine Transformation anderer Art? Ist die Intention des Übersetzers und die Intention des Autors ein und dasselbe oder kann man sie voneinander unterscheiden? Wem gehört die übersetzerische Welt? Die Rolle und Identität bzw. mehrfache Identitätsstiftung des Übersetzers.

-    Übersetzung und ihre Institutionen: Übersetzergesellschaften in der Türkei und in der Welt, Publikationen, Verlage, Stipendien, etc.

-    Übersetzung und Macht: Der Einfluss der (aktuellen) Politik auf die Übersetzung und auf ihren Institutionen; Meinungsfreiheit, Zensur und Autozensur oder Übersetzer-Sein in der Türkei und in der Welt.

-    Die fremdsprachige Literatur und Übersetzungsmarkt: In der Türkei und in der Welt.

 

Die Zeitschrift soll Ende 2009 erscheinen. Die Beiträge (max. 20.000 Wörter inkl. Fußnoten) müssen spätestens bis 30. April 2009 vorliegen. Erbeten sind in diesem Hinblick Beiträge in deutscher und türkischer Sprache mit jeweils auf Englisch zusammengefassten Exposés von maximal 200 Wörtern. Einschließlich einer kurzen biographischen Notiz sowie der Kontaktdaten erbitten wir auf seperatem Blatt wiederum bis zum Ende April 2009

 

entweder per E-Mail an

Ass. Prof. Dr. Þebnem Sunar

Abteilung für deutsche Sprache und Literatur

an der Philosophischen Fakultät der Universität Istanbul

sebnemsunar@gmail.com

 

oder an

 

almandil@istanbul.edu.tr

 

Bei der Auswahl der für die Zeitschrift für Studien zur deutschen Sprache und Literatur geeigneten Beiträge werden die Herausgeber vom zuständigen Wissenschaftlichen Beirat beraten, deren Urteil wissenschaftlichen Kriterien folgt.

III / 1956

IV / 1958

  V /1966

VI / 1985

VII / 1990

VIII / 1993

     

 IX / 1995

X /1998

XI /1999

XII / 2000

XIII / 2001

XIV / 2002

XV / 2003

XVI / 2004

XVII / 2005

 

XVIII / 2006

XIX / 2007